Stellungnahme zum Auftritt von Angelika und Jürgen T. in der Bürgerfragestunde des Stadtrates am 07.10.2010

Stellungnahme zum Artikel " Stadtrat mutierte zur Bühne" in der Thüringer Allgemeine vom 14.10.2010

 

                                    

Die in Verbindung mit meiner Person dargestellten Behauptungen von Angelika und Jürgen Treffurth während der Bürgerfragestunde des Stadtrates am 07.10.2010 weise ich hiermit als unwahr und ausschließlich meiner Rufschädigung dienend zurück. Die von Herrn und Frau Treffurth getätigten Äußerungen sowie die ungefilterte Veröffentlichung in der Thüringer Allgemeine verletzen nicht nur mein Persönlichkeitsrecht, sondern auch das Persönlichkeitsrecht meiner Familie, da sie in keiner Hinsicht der Realität entsprechen, sondern vielmehr eine glatte Lüge darstellen. Die am 20.10.2010 in der Thüringer Allgemeine erschienene Korrektur des Artikels " Stadtrat mutierte zur Bühne" erfüllt nur  teilweise eine Klarstellung der haltlosen Vorwürfe gegen mich. Ich habe den Sachverhalt einer Anwaltskanzlei übergeben, um entsprechende zivilrechtliche bzw. auch strafrechtliche Schritte gegenüber der Familie Treffurth einzuleiten. Es ist nicht auszuschließen, dass durch die Veröffentlichung eine Kreditgefährdung bzw. Rufschädigung im Hinblick auf das von mir betriebene Gewerbe eintreten kann. Selbstverständlich bin ich auch enttäuscht, dass Herr Bürgermeister Kreyer und die Sitzungsleiterin überhaupt diesen Auftritt der Fam. T. zugelassen haben. Kein Mitglied der Bürgerinitiative Bebratal war bei dieser Sitzung zugegen und konnte sich entsprechend rechtfertigen bzw. die unglaublichen Behauptungen dementieren.

Angelika und Jürgen Treffurth nutzen jede „Bühne“, um vom eigentlichen Problem des illegal im Bebratal betriebenen landwirtschaftlichen Unternehmens von Angelika Treffurth abzulenken. Fast 20 Verfahren werden durch bzw. gegen die Familie T. geführt und beschäftigen seit über 20 Jahren das Bauverwaltungsamt des Kyffhäuserkreises und die Verwaltungsgerichte. Tatsache ist in diesem Zusammenhang, dass das Landratsamt bereits mehrere Zwangsgelder gegen die Familie Treffurth verhängt hat. 

Vor diesem Hintergrund haben 25 betroffenen Anlieger 2007 die Bürgerinitiative Bebratal gegründet, um sich gegen die permanenten Belästigungen, welche durch das Betreiben eines illegalen landwirtschaftlichen Betriebes im Erholungsgebiet entstehen, zu wehren.

Bernd Waldheim